IIC Colonia
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Alessandro Manzoni

Alessandro Manzoni

Donnerstag, 07.03.2019, 19.00 h

Lesemarathon: Alessandro Manzoni – Die Verlobten

Nach Dante, Goethe, Umberto Eco und Giovanni Boccaccio wird im fünften Lesemarathon 2019 Alessandro Manzoni und sein Hauptwerk „Die Verlobten“ vorgestellt. Das Werk Manzonis wird unter mehreren thematischen Aspekten näher beleuchtet und eingeführt, wie die geschichtlichen Hintergründe, die Landschaftsbeschreibungen, die Pest, die religiöse Dimension, die sprachliche Haltung, die Rezeption im deutschen Raum sowie die verschiedenen Übersetzungen. Vertreter aus dem deutschen und italienischen Kulturbereich lesen Ausschnitte aus „Die Verlobten“.

Moderation: Dr. Wolfgang Reuter, Köln.

In Zusammenarbeit mit den 28 Deutsch-Italienischen Gesellschaften in Deutschland, dem Verein der Freunde des Italienischen Kulturinstituts Köln e.V. und dem Reclam Verlag.

Unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Italienischen Republik, Berlin.

Veranstaltungsort: Italienisches Kulturinstitut Köln. Eintritt frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um unverbindliche Voranmeldung.


© Missingfilms

Veloce come il vento © Missingfilms

Dienstag, 12.03.2019, 19.00 h

Veloce come il vento – Giulias großes Rennen

Regie: Matteo Rovere, I 2016, 119′, OmdtU, Darsteller: Stefano Accorsi, Matilda De Angelis, Roberta Mattei, Paolo Graziosi.

Die Leidenschaft für schnelle Motoren liegt Giulia De Martino im Blut, denn sie stammt aus einer Familie, die seit Generationen Champions im Motorsport hervorbringt. Aber eines Tages ändert sich alles, und Giulia muss nun sowohl auf der Rennbahn als auch im Leben allein zurechtkommen. Der Film wurde von Publikum und Kritik gefeiert, und gewann 6 der 16 David di Donatello, für die er nominiert war, darunter als bester Film und beste Regie.

Stefano Accorsi brilliert in der Rolle als Giulias drogenabhängiger Bruder und gewann dafür den David di Donatello als bester Schauspieler.

Matteo Rovere, Regisseur und Drehbuchautor, ist zugleich der jüngste Filmemacher, der das Nastro d’argento als bester Produzent gewonnen hat.

In Zusammenarbeit mit missingFILMs, Berlin.

Veranstaltungsort: Italienisches Kulturinstitut Köln. Eintritt frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um unverbindliche Voranmeldung.


© Maurizio Colacicchi

© Maurizio Colacicchi

Donnerstag, 14.03.2019, 19.00 h

Duo Maurizio Colacicchi – Giorgio Valenta

Maurizio Colacicchi, Klavier, und Giorgio Valenta, Tenor, präsentieren Werke von Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Umberto Giordano, Ruggero Leoncavallo, Giuseppe Saverio Mercadante, Federico Ricci, Gioacchino Rossini, Francesco Paolo Tosti und Giuseppe Verdi.

Maurizio Colacicchi begann seine Ausbildung in Zagreb. Er studierte Klavier am renommierten Konservatorium Santa Cecilia in Rom und erlangte sein Diplom in Kammergesang am National College of Music and Arts in London. Seine ausgezeichneten musikalischen Fähigkeiten führten ihn zu wichtigen Festivals in Italien und ins europäische Ausland, nach Südamerika, Asien und Nordafrika. Er ist künstlerischer Leiter zahlreicher Musikfestivals in Italien und im Ausland.

Giorgio Valenta wurde in Coburg (Bayern) geboren. Ein Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Leopold Spitzer und Kammersänger Walter Berry schloss er mit dem Bachelor of Arts ab. In Italien vervollständigte er seine Ausbildung anschließend in Belcanto Meisterklassen bei Luciano Pavarotti, Mirella Freni und Rodolfo Celletti. Mit Operettenensembles gastierte er an mehr als 60 italienischen Theatern, dabei hat er seine Paraderolle, den Grafen Danilo in der lustigen Witwe, mehr als 300 Mal gesungen. Für das Mailänder Label Operadiscovery hat er kürzlich im Projekt „Treasures of Versimo“ die Opern „Vanna“ von Lamberto Pavanelli und „Pinotta“ von Pietro Mascagni auf CD aufgenommen.

Veranstaltungsort: Italienisches Kulturinstitut Köln. Eintritt frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um unverbindliche Voranmeldung.


 

Mittwoch, 20.03.2019, 19.00 h

Weltweiter Tag des italienischen Designs 2019
Von New Domestic Landscapes zu Smart Cities
Vortrag von Prof. Dr. Michael Erlhoff, Köln

Design und Architektur aus Italien haben seit vielen Jahrzehnten nicht allein die allgemeine Vorstellung von Gestaltung geprägt, sondern auch unser aller Alltagsleben formuliert. Dabei erläuterten italienisches Design und italienische Architektur stets ebenfalls die Komplexität und Vielfalt von Gestaltung, artikulierten beide jeweils Kritik an vergangenen Zuständen und versuchten sie, die Humanität von Gestaltung zu begreifen.

Dies beschreibt beider Geschichte ebenso wie deren Gegenwart und Perspektiven. Denn „smart city“ meint alle Bereiche von Gestaltung im urbanen und sogar im ländlichen Raum. Alle diese Aspekte versucht dieser Vortrag zu erläutern und halbwegs zu verstehen.

Michael Erlhoff promovierte in Deutscher Literaturwissenschaft, war einige Jahre Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hannover, verlegte ab 1976 gemeinsam mit Uta Brandes die Zeitschrift zweitschrift, gründete 1991 an der Fachhochschule Köln die Köln International School of Design, war dort Dekan und Professor und ist seit 2016 Honorar-Professor der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Er war Gastprofessor unter anderem in Tokio, Hongkong, New York und Hangzhou, publizierte sehr viele Bücher (2014 Theorie des Designs), gründete die Zeitschrift Design Report, gründete gemeinsam mit Uta Brandes 2004 die Deutsche Gesellschaft für Design-Theorie und -Forschung und kuratierte zahlreiche Ausstellungen.

Veranstaltungsort: Italienisches Kulturinstitut Köln. Eintritt frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um unverbindliche Voranmeldung.


 

Samstag, 23.03.2019, 18.00 h

Francesca Melandri und Husch Josten über Väter und Vaterländer

Begegnung mit Francesca Melandri. Deutscher Text: Anja Laïs.

So „einige Lebenslügen Europas“, schrieb die ZEIT, hat Francesca Melandri in „Alle, außer mir“ in die Luft gesprengt. Das von der Kritik weltweit gefeierte Familienepos ist der Abschluss einer eigenwilligen Trilogie. Denn auch mit „Eva schläft“ und „Über Meereshöhe“ zeichnete sie im Vater auch das Vaterland. Mit Kollegin Husch Josten spricht sie über Europa, Väter, Verdrängung, Geschichte – und die zwei Seiten einer jeden Medaille.

In Zusammenarbeit mit lit.COLOGNE.

Veranstaltungsort: MS RheinEnergie, Frankenwerft, KD-Anleger, Köln. Eintritt: Karten im VVK 16,- / erm. 12,- Euro; AK 21,- Euro


Samstag, 23.03.2019, 17.00 h

Mario Nigro – Retrospektive

Das Kunstmuseum Bochum präsentiert eine Werkschau des italienischen Künstlers Mario Nigro (Pistoia 1917 – Livorno 1992), einem Protagonisten der italienischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Dazu gehören Werke von 1948 – 1992. In der Ausstellung werden neben den bereits bei der Internationalen Kunstbiennale von Venedig von 1968, 1978, 1982 und 1986 ausgestellten Werken auch solche aus dem Zyklus der „Spazi Totali“ (50er Jahre) zu sehen sein. Der Ausstellungsverlauf endet mit Werken aus den letzten Zyklen, „Orme“, „Meditazioni“ und „Strutture“  aus den 1980er und 1990er Jahren. Anlässlich der Ausstellung erscheint ein dreisprachiger monografischer Katalog, der den gesamten Schaffensweg des Künstlers dokumentiert.

Ausstellungsdauer: 23.03.2019 – 12.05.2019

Öffnungszeiten: Di-So 10.00 -17.00 h, Mi bis 20.00 h

In Zusammenarbeit mit dem italienischen Konsulat Dortmund, dem Kunstmuseum Bochum, der Galerie Invernizzi, Mailand, und dem Archivio Mario Nigro, Mailand.

Veranstaltungsort: Kunstmuseum, Kortumstr. 147, Bochum. Weitere Informationen unter www.kunstmuseumbochum.de.


Mittwoch, 27.03.2019, 19.00 h

Lamento – Musikalische Leidenschaft im Venedig
des 17. Jahrhunderts

Vortrag von Prof. Sabine Meine, Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Wer kennt ihn nicht, den Klagegesang „Lasciatemi morire“ (Lasst mich sterben), mit dem Ariadne, von ihrem Geliebten verlassen, so ausdrucksvoll ihr Schicksal besingt? Der Vortrag, der von Musikbeispielen begleitet wird, geht der Lamento-Mode im Venedig des 17. Jahrhunderts nach, wo die junge Institution der Oper den meist weiblichen Sängerinnen dieser Gattung vielfältige Gelegenheiten bot, ihre Darbietungskunst zu präsentieren – auf den Theaterbühnen und im Salon venezianischer Palazzi.

Eine Veranstaltung der Freunde des Italienischen

Kulturinstituts Köln e.V. im Italienischen Kulturinstitut Köln.


Marilina Giaquinta © Launenweber

Marilina Giaquinta © Launenweber

Freitag, 29.03.2019, 19.30 h

Malanotte. Stimmen in der Nacht

Die sizilianische Autorin Marilina Giaquinta im Gespräch mit Luciana Caglioti (Cosmo / WDR). Den deutschen Text liest die Moderatorin.

Malanotte – Nächtliche Stimmen aus dem Chaos von Grauen und Gewalt. Sie künden von Schicksalen, Leben in moralischer Dunkelheit, versunken in einer nicht enden wollenden Nacht. Doch manchmal klingt aus der Wehklage eine leise Weise heraus, und kündet von Schönheit, Liebe und dem Wagnis eines Neubeginns.

An Europas Südgrenze begegnet die Dichterin und Polizistin Marilina Giaquinta der Misere der Ausgegrenzten und der Geflüchteten. Mitunter wirken ihre Monologabschnitte wie eine Faust in die Magengrube. Ihren unmittelbaren Erfahrungen, der direkten Berührung menschlicher Schicksale und gesellschaftlicher Herausforderungen verleiht Giaquinta in den Mikro-Erzählungen eine poetische Reflexion.

Marilina Giaquinta ist Dichterin, Erzählerin, Hörfunk-Moderatorin und Oberst der Polizei von Catania auf Sizilien. 2014 erschien ihr Gedichtband „Farfalle“, 2015 „L’amore non sta in piedi“, 2018 der Gedichtband „Addimora“. 2017 erschien der Erzählband „Malanotte“ im italienischen Verlag Coazinzola Press, den Barbara Pumhösel übersetzt hat.

In Zusammenarbeit mit dem

LAUNENWEBER Verlag, Köln.

Veranstaltungsort: Italienisches Kulturinstitut Köln. Eintritt frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um unverbindliche Voranmeldung.


Samstag, 30.03.2019, 10.00 – 13.00 h

Theatertechniken im Klassenraum

Theaterworkshop für Italienischlehrer.

Nicca Vignotto leitet die Schule Italiando in der Region Nord Holland. Sie hat an der Universität Ca‘ Foscari in Venedig Sprachen, Literatur und Theater studiert und die Befähigung DITALS zum Unterrichten des Italienischen als L2 an der Ausländeruniversität Siena sowie verschiedene Weiterbildungen an der Schule DILIT in Rom absolviert. Daneben hat sie Kurse in Theatertechniken als Hilfsmittel zum Fremdsprachenunterricht bei David Farmer, dem Gründer der Tiebreak Theatre Company in London, belegt. In dem Workshop erläutert Nicca Vignotto, wie diese Techniken im Unterricht umgesetzt werden können.

Anschließend 13.30 – 15.00 h

Al dente: l’italiano al punto giusto! 

Lernen und Lehren durch handlungsorientierte Kommunikation. Anhand von „Al dente: l’italiano al punto giusto!“erläutert Nicca Vignotto die praktische Anwendung der Theatertechniken, die in dem Lehrbuch vorgeschlagen werden.

Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

In Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde des Italienischen Kulturinstituts Köln e.V., Casa delle lingue edizoni und dem Klett-Verlag.

Veranstaltungsort: Italienisches Kulturinstitut Köln.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um verbindliche Voranmeldung bis zum 27.03.2019 unter iiccolonia@esteri.it.

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